Pflanzplan für ein Hochbeet 200 × 100 cm: was wohin passt

Dieser Beitrag wurde mit KI erstellt und anhand von Gartenratgebern geprüft (Quellen unten).
200 × 100 cm ist eine der häufigsten Hochbeet-Größen. Das sind 2 Quadratmeter, genug für eine abwechslungsreiche Ernte, wenn der Platz geplant ist. Dieser Plan ist für ein frisch befülltes Hochbeet im ersten Jahr gedacht: Es ist besonders nährstoffreich, deshalb stehen hier stark zehrende Pflanzen wie Tomate, Zucchini und Kohlrabi im Mittelpunkt.
Das Raster: 8 Felder à 50 × 50 cm
Teile das Beet gedanklich in zwei Reihen mit je vier Feldern. Hohe Pflanzen gehören auf die Nordseite, damit sie den niedrigen keine Sonne nehmen. Der Plan geht von einem Beet aus, dessen lange Seite nach Süden zeigt. Steht dein Beet mit der langen Seite in Nord-Süd-Richtung (siehe Beitrag Der richtige Standort), dreh den Plan einfach: Tomaten und Zucchini dann ans nördliche Ende.
| 0–50 cm | 50–100 cm | 100–150 cm | 150–200 cm | |
|---|---|---|---|---|
| hinten (Norden) | Tomate | Tomate | Kohlrabi (4–6) | Zucchini (1, über den Rand wachsen lassen) |
| vorne (Süden) | Zwiebeln (2 Reihen) | Möhren (2 Reihen) + Radieschen | Kopfsalat (4) | Zucchini |
Warum diese Nachbarn?
Alle direkt benachbarten Felder sind laut BUND-Mischkulturtabelle gute oder zumindest neutrale Nachbarn: - Tomate verträgt sich mit Kohlrabi, Salat und Möhre. - Möhre und Zwiebel sind ein klassisches Paar. - Kohlrabi steht nicht neben Zwiebeln, denn Zwiebeln und Kohlgewächse gelten als schlechte Nachbarn. - Radieschen keimen schnell und markieren die langsam keimenden Möhrenreihen.
Pflanzabstände
Richtwerte der Bayerischen Gartenakademie (Reihenabstand × Abstand in der Reihe). Im Hochbeet darf es etwas enger sein als im Gartenbeet, weil der Boden nährstoffreicher und lockerer ist.
| Gemüse | Abstand in cm | im Plan |
|---|---|---|
| Tomate | 80 × 50 | 2 Pflanzen hinten links |
| Zucchini | 80 × 80 | 1 Pflanze am rechten Rand |
| Kohlrabi | 25 × 20 | 4–6 Pflanzen |
| Kopfsalat | 25 × 25 | 4 Pflanzen |
| Möhre | 25 Reihenabstand | 2 Reihen, später vereinzeln |
| Radieschen | 15 × 4 | zwischen den Möhren |
| Steckzwiebel | 25 × 5 | 2 Reihen à etwa 10 Zwiebeln |
Ablauf über das Jahr
- März/April: Radieschen und Möhren direkt säen, Steckzwiebeln stecken. Kohlrabi und Salat vorziehen oder als Jungpflanzen setzen.
- Mitte Mai, nach den Eisheiligen: Tomaten und Zucchini pflanzen, sie sind frostempfindlich.
- Mai/Juni: Radieschen und Salat ernten. In die frei gewordenen Lücken neue Salate setzen.
- Sommer: Tomaten an Stäben aufbinden, Zucchini regelmäßig ernten, solange die Früchte jung sind.
- Ab August: abgeerntete Felder mit Feldsalat oder Spinat für den Herbst nachsäen.
Häufige Fehler
- Zu viele Tomaten oder Zucchini: Eine einzige Zucchini braucht bei 80 × 80 cm Abstand über einen halben Quadratmeter. Im Plan wächst sie deshalb über den Rand hinaus.
- Hohe Pflanzen vorne: Sie beschatten den Rest des Beets.
- Jedes Jahr derselbe Plan: Im zweiten und dritten Jahr werden die Nährstoffe weniger. Dann wechseln die Starkzehrer den Platz (siehe Beitrag Fruchtfolge im Hochbeet).
Was du brauchst
- Tomatenstäbe oder Spiralstäbe
- Pflanzschnur und Etiketten zum Abstecken der Felder
- Saatgut für Möhren, Radieschen und Salat
Quellen
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Sä- und Pflanztermine auf einen Blick, abgerufen 04.11.2026
- BUND: Mischkultur – Gute und schlechte Nachbarn (August 2026), abgerufen 04.11.2026
- Land Burgenland, Natur im Garten: Hochbeete, abgerufen 04.11.2026
- Plantura: Hochbeet bepflanzen, abgerufen 04.11.2026