Beetfibel

Gießen im Hochbeet: wie oft, wie viel und wann

Infografik: Gießen im Hochbeet: wie oft, wie viel und wann

Dieser Beitrag wurde mit KI erstellt und anhand von Gartenratgebern geprüft (Quellen unten).

Im Hochbeet steht die Erde frei in der Luft und in der Sonne. Sie erwärmt sich schneller, und im Hochsommer muss deutlich mehr gegossen werden als im Gartenbeet. Wer weiß, wie viel Wasser das Beet braucht und wann man am besten gießt, spart sich Arbeit und den Pflanzen Stress.

Die Faustregel

Die Bayerische Gartenakademie (LWG) nennt für Hochbeete im Sommer bei hoch stehendem Grün und sonnigem Hochdruckwetter: etwa 3 Liter je Quadratmeter und Tag.

Hochbeet Fläche bei Sommerhitze pro Tag
100 × 50 cm 0,5 m² etwa 1,5 Liter
150 × 80 cm 1,2 m² etwa 3,5 Liter
200 × 100 cm 2 m² etwa 6 Liter

Das ist ein Richtwert für heiße, trockene Tage. Bei kühlem Wetter, Regen oder kleinen Pflanzen braucht das Beet viel weniger. Im Frühjahr kann zu viel Wasser sogar schaden.

Wann und wie gießen

  1. Früh morgens oder abends. Dann verdunstet weniger. Morgens hat den Vorteil, dass die Blätter über den Tag abtrocknen, was Pilzkrankheiten vorbeugt.
  2. An die Wurzel, nicht über die Blätter. Besonders Tomaten reagieren auf nasse Blätter mit Krautfäule.
  3. Durchdringend statt nur oberflächlich. Ein paar Spritzer am Tag erreichen die Wurzeln kaum.
  4. Vorher prüfen: Mit dem Finger einige Zentimeter tief in die Erde fühlen. Ist sie dort noch feucht, kann das Gießen warten.

Mulchen spart Wasser

Eine Mulchschicht aus Grasschnitt, Stroh oder anderem Grünmaterial hält die Feuchtigkeit in der Erde und schützt sie vor der direkten Sonne. Die Gärtnerweisheit dazu: „Einmal mulchen spart neunmal gießen.“ Grünmaterial als Mulch gibt beim Zersetzen außerdem Nährstoffe ab, so kann man laut LWG sparsamer düngen. Frischen Grasschnitt nur dünn auftragen, sonst fault er.

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